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2026

Stille und sichtbare Arbeit

Ein Teil meiner Arbeit ist klar sichtbar: Gespräche, Untersuchungen, medizinische Entscheidungen. Ein anderer Teil bleibt meist im Hintergrund – und ist doch genauso wesentlich.

Meine Arbeitszeit verteilt sich nicht nur auf Termine und Sprechstunden. Sie umfasst ebenso die Vorbereitung auf die Begegnungen mit den Patientinnen, das Nachwirkenlassen von Gesprächen und das bewusste Gestalten des Raumes, in dem diese Begegnungen stattfinden.

Präsenz entsteht nicht im Moment, sondern davor

Bevor eine Sprechstunde beginnt, nehme ich mir Zeit, innerlich anzukommen. Nicht, um etwas „vorzubereiten“, sondern um präsent zu werden. Klar, aufmerksam und offen.

Diese innere Ausrichtung macht einen Unterschied. Sie schafft einen Raum, in dem Gespräche tiefer werden dürfen und in dem auch leise Themen Platz haben. Medizinische Arbeit beginnt für mich nicht mit dem ersten Termin, sondern mit dieser bewussten Hinwendung.

Begegnung auf Augenhöhe

Während der Termine steht die Frau vor mir mit dem, was sie gerade bewegt. Medizinisches Wissen ist dabei wichtig – genauso wichtig ist jedoch die Fähigkeit, zuzuhören, wahrzunehmen und nicht vorschnell einzuordnen.

Diese Form der Begegnung braucht Präsenz und innere Ruhe. Sie ist Arbeit – auch wenn sie nach außen oft still wirkt.

Nachklang und Einordnung

Auch nach der Sprechstunde endet meine Arbeit nicht. Gespräche wirken nach, Fragen tauchen auf, Zusammenhänge werden klarer. Diese Zeit der inneren Nachbereitung ist ein wichtiger Teil meiner Verantwortung – gegenüber den Patientinnen und gegenüber mir selbst.

Sie sorgt dafür, dass medizinische Entscheidungen nicht isoliert stehen, sondern eingebettet sind.

Der Raum als Teil der Behandlung

Die Räume, in denen wir uns begegnen, wirken mit. Ich gestalte sie bewusst – ruhig, klar und freundlich. Nicht als Dekoration, sondern als Einladung zum Ankommen.

Ein stimmiger Raum unterstützt Entspannung, Vertrauen und Offenheit. Auch das ist Teil meiner Arbeit und meiner Haltung.

Arbeit im Gleichgewicht

Die sichtbare Arbeit mit den Patientinnen und die stille Arbeit im Hintergrund gehören für mich untrennbar zusammen. Erst ihr Zusammenspiel ermöglicht eine Medizin, die nicht nur korrekt, sondern auch tragfähig ist.

Diese Balance prägt meinen Praxisalltag – und sie ist das Fundament meiner Arbeit.

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